HALLO!

Ludwig Ott

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neu-Ulm,

ökologische Verantwortung, nachhaltiges Wirtschaften und soziales Engagement gehören für mich zusammen. Deshalb trete ich als GRÜNER Landratskandidat an.

Mein Name ist Ludwig Ott. Ich bin 28 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und zwei kleinen Kindern im Neu-Ulmer Stadtteil Finningen. Beruflich tätig bin ich als Betriebswirt im finanziellen Projektmanagement bei einem Ulmer Unternehmen, das Radaranlagen herstellt. Als Gruppenführer in der Freiwilligen Feuerwehr in Finningen und Neu-Ulm übernehme ich gern Verantwortung.

Bei den GRÜNEN bin ich, weil ich glaube, dass sie positive Leitideen und Lösungen für eine nachhaltige Gestaltung der ökologischen und sozialen Zukunft anbieten.

Ich sehe im Landkreis sehr viel Potential für ein gutes Zusammenleben und eine moderne und umweltfreundliche Wirtschaft. Auf jeden Fall mehr Potential als bisher abgerufen wird.
Als Landrat möchte ich mich zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, zusammen mit den Gemeinden, der Wirtschaft, den Verbänden, Vereinen, Umweltorganisationen, weltlichen und kirchlichen Gruppen dafür einsetzen, das wir und unsere Kinder auch hier eine lebenswerte Zukunft haben.

Ich will, dass wir uns demokratisch gemeinsame Ziele setzen, und diese dann effektiv und zielstrebig erreichen. Dabei möchte ich ein Landrat für alle sein: Egal welcher Herkunft, welchen Alters, welcher persönlichen Lebensgestaltung.

Und dafür möchte ich mich mit aller Kraft einsetzen: Für Ehrenamt und Klimaschutz, für stabile Kreisfinanzen und verstärkte Digitalisierung. Und damit für einen moderneren, besseren Landkreis Neu-Ulm.

Ihr Ludwig Ott

#weilwirhierleben!

Fragen? Ideen? Einladungen? Kritik?

Sehr gerne! Schreib mir an ludwig-ott@gruene-neu-ulm.de

Über mich

Wer ich bin

Frau, Kinder und Sandkasten

Ich bin am 14.07.1991 in Ulm als Sohn einer russlanddeutschen Spätaussiedlerin und Diplom-Theaterschauspielerin und einem im besten Sinne urschwäbischen Busfahrers geboren.

Meine ersten Lebensjahre habe ich zusammen mit meinen drei Geschwistern Swetlana, Eugen und Maximilian in Finningen verbracht, bis unser Vater in Beimerstetten im Alb-Donau-Kreis unser erstes Familiendomizil gebaut hatte.

Mit Beginn der zweiten Klasse zog es unseren Vater zusammen mit uns dann aber wieder zurück in seine Heimat nach Finningen. Nach den Grundschulen in Holzschwang und Reutti, besuchte ich die Inge-Aicher-Scholl-Realschule in Pfuhl.

Ich habe bis heute ganz großartige Erinnerungen an die Zeit an der Realschule: Neben klasse Mitschülern hatte ich das große Glück, fordernde und fördernde Lehrer zu haben, wofür ich heute noch dankbar bin.

Sie weckten mein Interesse für Naturwissenschaft, Technologie, Geschichte, Politik und Wirtschaft, das ich mir bis heute erhalten habe. Hier konnte ich in der Theater-AG in die großen Fußstapfen meiner Mutter treten und erste im weitesten Sinne politische Erfahrung als stellv. Bezirksschülersprecher der schwäbischen Realschulen sammeln. 

Nach der Mittleren Reife besuchte ich die FOS/BOS in Neu-Ulm mit Praktika bei einer Spedition und einem örtlichen Omnibushersteller. Mit dem Fachabitur in der Tasche begann ich mit einem Dualen Studium in Industrie-Betriebswirtschaftslehre im Schwarzwald bei einem Ulmer Sensorikhersteller.

Nach dem Bachelor und der Übernahme in ein normales Arbeitsverhältnis absolvierte ich dann noch ein berufsbegleitendes Masterstudium in Unternehmensführung.  

Heute bin ich im kaufmännischen Projektmanagement dafür zuständig, dass auch neue und innovative Systeme für Flugsicherung am Ende schwarze Zahlen schreiben. Außerdem arbeite ich gerade an meiner internationalen Zertifizierung als Projektleiter.

Wohnhaft bin ich auch heute wieder im schönen Finningen, zusammen mit meiner Frau Melanie und unseren beiden kleinen Kindern Finn (3 Jahre) und Leonie (9 Monate).


Wofür ich brenne

SBS Mannschaft

In meiner Freizeit gehe ich meinen beiden Leidenschaften nach:

Mittwochs wird gekickt! … und das in meiner kleinen Freizeit-Fußballmannschaft. Diese besteht aus Zugewanderten und Einheimischen, aus Städlern und Dorfkindern, aus Ingenieuren, Landschaftsgestaltern, Erziehern, Schülerinnen und stolzen Opas. In diesem großartigen Team habe ich gelernt, dass von Unterschieden in Lebenslagen, Herkunft und Einstellungen keine Gefahr ausgeht, sondern dass sie uns stärker macht. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch ganz besonders Abseits davon.

Neben dem Fußball bin ich seit meiner Kindheit vor allem in der freiwilligen Feuerwehr aktiv.

Ludwig Feuerwehr

Zunächst ausschließlich in Finningen, seit einigen Jahren auch in der Neu-Ulmer Hauptwache: In beiden Wehren übernehme ich als Mitglied der Führungsgruppen und Gruppenführer im Einsatzdienst sehr gerne Verantwortung für meine Kameradinnen und Kameraden.  

In der Feuerwehr geht es darum, anzupacken. Natürlich wird vorher viel geübt, trotzdem führt das alles nicht an der Notwendigkeit vorbei, im Falle des Falles zuzupacken und mit Mut, klarer Entscheidungsfindung und Zielsetzung ans Werk zu gehen. Und sich dabei vielleicht auch mal die Ärmel schmutzig zu machen, um das gesetzte Ziel zu erreichen.

Diese Art der Herausforderungsbewältigung wünsche ich mir auch in der Politik: Denn allzu häufig wird entweder, blind vor Überforderung, in aktionistischer Manier drauf losgelegt, oder, und das ist vielleicht noch ein wenig schlimmer: so lange analysiert, geworkshopt und gearbeitskreist, bis das Zupacken zu kurz kommt.

Und zu guter letzt nach der Umsetzung trotzdem ein offenes Ohr zu behalten, ob die gewünschten Ziele auch tatsächlich erreicht werden, so funktioniert gute Politik.


Was mich antreibt

Den Grünen bin ich beigetreten, weil ich mir als Vater zweier kleiner Kinder zunehmend Sorgen um die Zukunft mache: der Wissenschaft wird misstraut, die Folgen des Klimawandels heruntergespielt und Einwanderung als Gefahr wahrgenommen, um nur ein paar Punkte zu nennen. 

Anstatt die Herausforderungen und Probleme, die da zweifelsohne auf uns zukommen, mit Kraft und Einsatz anzupacken, wird allzu oft versucht, einfachste Antworten auf komplexe Fragestellungen zu geben.

Und all das in Zeiten, in denen richtungsweisende Entscheidungen zu treffen sind.  Denn wir sind es uns und unseren Kindern schuldig, so schnell wie irgendwie möglich die notwendigen Veränderungen herbeizuführen.

Wenn wir heute zögern anstatt zu handeln, zahlen die nächsten Generationen doppelt und dreifach dafür.  

Und das nicht nur für die Bewältigung der direkten und indirekten Schäden zögerlicher Politik, sondern vor allem durch das Verschlafen internationaler Entwicklungen. Wir müssen heute damit beginnen, unsere Wirtschaft umzustellen, damit wir die nötigen Arbeitsplätze auch noch übermorgen haben.  

Ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltiges Wirtschaften gefährdet unseren Wohlstand nicht, es sichert ihn. Davon bin ich zutiefst überzeugt. 

WAS ICH WILL

Ludwig ÖPNV

Ich möchte Neu-Ulm zu einem Landkreis entwickeln, der durch den intelligenten Einsatz von Technologie aktiv dazu beiträgt, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.  

Dazu kann die gezielte Förderung des Radverkehrs und ein Nah- und Regionalverkehr, der das persönliche Auto auch auf dem Land immer öfter verzichtbar macht, sehr gut beitragen. Genauso sehe ich die Müllvermeidung zusammen mit einem regionalen, möglichst umweltschonenden Müllaufbereitungs- und Recyclingsystem als gewichtigen Beitrag zu einer sich entwickelnden Kreislaufwirtschaft. Auch die Stromversorgung sollte zu möglichst großen Teilen regenerativ, dezentral und regional sichergestellt sein.  

Ich möchte Neu-Ulm zu einem Landkreis machen, der die Digitalisierung aktiv mitgestaltet: z.B. durch Breitbandausbau auch auf dem Land und eine weitgehende Digitalisierung der Verwaltung. Das Landratsamt muss sinnvolle Digitalisierung vorantreiben, anstatt Getriebener zu sein. 

Das Ehrenamt ist eine der Stützen unserer Gesellschaft. Ich weiß, was ehrenamtliches Engagement bedeutet. Deshalb möchte ich dieses stärken, Möglichkeiten für die Ausübung schaffen und vor allem den Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Sprachlehrer*innen, Mesmer*innen oder den Mitgliedern von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten und anderen verstärkt die Anerkennung zukommen zu lassen, die sie verdienen. 

All diese Dinge müssen finanziert werden. Deshalb möchte ich die Kreisfinanzen genau durchleuchten: Das Chaos der letzten Jahre durch massive Defizite bei den Kreiskliniken, überraschende Preissteigerungen bei Baumaßnahmen und hinterfragungswürdige Gestaltung von Verträgen und Beteiligungen muss aufhören. Dem möchte ich eine effektive, moderne Verwaltung und kluge, transparente Haushaltspolitik entgegensetzen.  

WEIL WIR HIER LEBEN

Allem voran das Grüne Prinzip des „Zusammendenkens“ hat es mir angetan:

Statt in ideologischen roten Linien zu denken, ist es ein bedeutender Teil grüner Politik, vermeintliche Gegensätze in Einklang zu bringen: Ein Leitantrag auf dem Bundesparteitag der Grünen handelte beispielsweise vom Zusammendenken von Ökologie und Ökonomie. Wir Grüne denken auch Stadt und Land gemeinsam, genauso wie persönliche Freiheit und das Erreichen großer gesellschaftlicher Ziele.

Nicht das gegenseitige Ausspielen von Interessen entlang erdachter oder geografischen Linien steht im Vordergrund, sondern das Finden gemeinsamer tragfähiger Lösungen für das „große Ganze“. 

Für den Landkreis Neu-Ulm bedeutet das, nach den Verwerfungen der letzten Jahre durch die NUXIT-Debatte und die Kreisklinikreform und damit einhergehend viel verbrannter Erde, das Gestalten und Organisieren der künftigen Zusammenarbeit im Landkreis. Und dabei hilft es sicherlich, ohne Belastung damit in die nächsten Jahre zu gehen. 

Ich bin zwar jung, aber auch unabhängig. Ich bin seit fast zehn Jahren berufstätig und gut ausgebildet, habe eine feste Arbeitsstelle und eine großartige Familie. Dazu eine Partei, die mir den Rücken stärkt. Als Feuerwehrmann und in meinem Beruf bin ich es gewohnt, Lösungen für schwierige Situationen zu finden und diese konsequent in die Tat umzusetzen.

Und ich bin bereit dazu. Denn ich will, dass wir uns demokratisch gemeinsame Ziele setzen und diese dann effektiv und zielstrebig erreichen. Und dazu ist es vielleicht auch mal nötig, eingefahrene Strukturen zu überwinden. 

Denn ich sehe in unserem Landkreis sehr viel Potential für ein gutes Zusammenleben und eine moderne und umweltfreundliche Wirtschaft. Auf jeden Fall deutlich mehr Potential als bisher abgerufen wird.  

Als Landrat möchte ich mich zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, zusammen mit den Gemeinden, der Wirtschaft, den Verbänden, Vereinen, Umweltorganisationen, weltlichen und kirchlichen Gruppen dafür einsetzen, das wir, und nicht zuletzt auch unsere Kinder, hier eine lebenswerte Zukunft haben. 

Für einen moderneren Landkreis, für einen jüngeren Landkreis, für einen besseren Landkreis Neu-Ulm. Weil wir hier leben. 

Termine

  • Samstag22.02.2089250 Senden

    Zentrale Wahlveranstaltung Grüne Senden

  • Samstag29.02.2089264 Weißenhorn

    Wahlstand Weißenhorn mit Ludwig Ott

  • Dienstag3.03.20

    Podium zur Landratswahl von NUZ/SWP

  • Samstag7.03.2089284 Pfaffenhofen/Roth

    Lerne die Grünen Pfaffenhofen kennen

  • Mittwoch11.03.2089269 Vöhringen

    Triff die Grünen in Vöhringen