Viel wurde in letzter Zeit über die Stadtentwicklung Neu-Ulms in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gesprochen. Wie zukunftsfähig die Stadt dabei wirklich ist, ob sie eher auf alteingesessene oder lieber auf Zukunftstechnologien vertraut, das erfragten unsere Stadträte Tilman Hirth und Geske-Marie Richter über einen Antrag im Neu-Ulmer Stadtrat. Hirth und Richter zum Antrag:
„‘Wie wollen wir in Zukunft leben?‘ Um diese Frage zu beantworten, muss man sich verschiedene Ebenen anschauen. Mit diesem Antrag wollen wir Fragen aufwerfen, wie unsere Wirtschaft zukunftsfähig bleibt, sich neuen Branchen öffnet und eingesessene wirtschaftliche Unternehmen unterstützen kann.“
Das Ziel soll sein, „die Wirtschaft nicht nur zukunftsfähig, sondern auch nachhaltig zu machen“, so die beiden weiter.
Der Fragenkatalog erfragt nicht nur die momentane Verteilung der Unternehmen nach Wirtschaftsbranche, sondern auch welche Branchen von der Stadt als Zukunftsbranchen identifiziert werden und wie der aktuelle Anteil dieser Branchen in der städtischen Wirtschaft zu beziffern ist. Auch Möglichkeiten und bereits stattfindende Bemühungen um die Ansiedlung solcher Unternehmen, sowie die Unterstützung von bereits bestehenden Firmen, zukunftsfähig zu werden, bilden wichtige Aspekte des Fragenpaketes.
Mit einer solchen Zukunftsorientierung würde die Stadt wichtige Weichen für ein nachhaltiges Wirtschaften stellen, dass soziale und natürliche Kollateralschäden minimiert, lokale Wertschöpfungsketten stärkt und zugleicht die Stadt als wirtschaftlichen Vorreiter etabliert.
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