Ortsverband

Ortsverband Weißenhorn, Paffenhofen & Roggenburg

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Franz Schmid

Franz
Schmid

Sprecher

Gemeinderat

Neben zahlreichen Maßnahmen in unserem Ort zur schrittweisen Durchführung der kommunalen Energiewende möchten wir uns für eine Verbesserung des Radwegenetzes sowie des öffentlichen Nahverkehrs für alle Altersgruppen einsetzen. Darüber hinaus machen wir uns stark für eine moderne und transparente Informationspolitik der Marktgemeinde, die Wiederbelebung der Pfaffenhofener Ortsmitte sowie eine bessere Ausstattung der örtlichen Spielplätze!

Christoph Maisch

Christoph Maisch

Kriminalpolizist

Susanne Schmid

Susanne Schmid

Architektin

Herzensangelegenheiten

Klimaschutz

Kommunale Energiewende

Die vergangenen zwei Jahre zeigen mit dem wärmsten Jahr sowie dem drittwärmstem Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zweifelsohne, dass die Folgen des Klimawandels bereits jetzt Einfluss auf unser tägliches Leben haben. Zum Einhalten des auf der Weltklimakonferenz beschlossenen 1,5 Grad Zieles müssen wir alle jetzt und zügig handeln.

Hier kann auch die Marktgemeinde Pfaffenhofen ihren Beitrag liefern! Neben zahlreichen verkehrspolitischen Anpassungen für einen funktionierenden und sicheren Radverkehr kann einerseits jeder durch Veränderungen im Fortbewegungs-und Einkaufsverhalten, andererseits aber auch die Marktgemeinde durch entsprechende Beschlüsse und Investitionen Einsparungen der Emissionen erreichen, Energie effizienter nutzen und energetisch selbstversorgend werden.

Kommunales Klimaschutzprogramm

Bereits im März 2014 wurden in der Marktgemeinde Pfaffenhofen die Arbeitsergebnisse des integrierten Klimaschutzkonzeptes in einer Marktgemeinderatssitzung präsentiert. Hier wurde festgestellt, dass bis 2050 unter ambitionierter Betrachtung 104 % der benötigten Energie selbst erzeugt werden können.

Um ein energetisch selbstversorgendes Pfaffenhofen zu erreichen, müssen jedoch sowohl Emissionen gesenkt als auch die Energieerzeugung erhöht werden. Hier sollte die Marktgemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und deshalb ein entsprechendes Klimaschutz- und Energiewendeprogramm erarbeiten und dieses anschließend auch tatkräftig umsetzen. Ein erster Schritt in Richtung Klimaschutz wäre hierzu beispielsweise die Überprüfung aller gemeindeeigenen Dachflächen und Gebäude, ob dort die Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien in Form von Photovoltaikanlagen möglich ist.


Mobilität

Ausbau und Optimierung des Radwegenetzes

Zur Etablierung und Verstetigung des Fahrrades als Fortbewegungsmittel für Fahrten des täglichen Bedarfs wie Einkaufen, Arzt- und Bankbesuchen sind die Fahrradwege in Pfaffenhofen und den Ortsteilen auszubauen und zu optimieren. Bei Vorhandensein eines verkehrssicheren, praxistauglichen und ans Ziel führenden Radwegenetzes gewinnt das Fahrrad in der heutigen Zeit stetig an Bedeutung. Selbstverständlich kann von Fahrradbrücken wie Cykelslangen in Kopenhagen in Pfaffenhofen nicht die Rede sein. Allerdings muss im Jahr 2020 ein sicherer Schulweg aus allen Richtung zu den jeweiligen Schulen, ein gefahrloser Einkauf sowie die simple Fortbewegung per Rad in allen Ortschaften unserer Meinung nach möglich sein!

Sicherer Radverkehr an der Pfaffenhofener Taverne-Kreuzung und der gesamten Ortsmitte. Ebenso muss für Radfahrer eine verkehrssichere Lösung an der vergangenes Jahr neu gestalteten Taverne-Kreuzung in der Mitte von Pfaffenhofen gefunden werden. Da Radfahrer aktuell auf der für PKW und Radfahrer zeitgleich zu engen Hautpstraße fahren müssen, fordern wir hier eine verkehrspolitische Lösung. Diese kann beispielsweise zum Schutz der Fahrradfahrer entweder aus einem entsprechenden Schutzstreifen oder aus einer Freigabe des relativ breiten Gehwegs für Schrittgeschwindigkeit fahrende Radler bestehen.

Guter Nahverkehr für alle Altersgruppen

Zur weiteren Emmissionssenkung des Individualverkehrs braucht in Pfaffenhofen aber auch die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes einer Verbesserung. Die 40 Minuten lange Busfahrt von Pfaffenhofen nach Neu-Ulm im Vergleich zu einer 15 minütigen Autofahrt führt in ihrem aktuellen Status nicht dazu, dass dieses Verkehrsmittel für die zahlreichen Berufspendler eine auf Dauer annehmbare Alternative darstellt. Die Pfaffenhofener Ortsteile sind hier noch deutlich schlechter angebunden. Wir fordern deshalb eine Verbesserung der Nahverkehrsanbindung von Pfaffenhofen sowie der Ortsteile, beispielsweise in Form einer Schnellbusverbindung mit einer reduzierten Zahl von Haltestellen auf der Strecke in Richtung Neu-Ulm/Ulm zu verkehrsintensiven Zeiten.

Zudem sind hier auch die Bedürfnisse Jugendlicher und älterer Menschen zu berücksichtigen. Neben dem Einsatz barrierefreier Busse sind günstige Ticketmodelle für Jugendliche sowie ältere Menschen erforderlich. Nur so können diese Personengruppen gewonnen werden, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Ladenetz für Elektrofahrzeuge

Ein weiterer Schritt eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes muss zudem der Ausbau von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge im Marktgebiet darstellen. Frei für die Bürger zugängliche Ladestellen für elektrisch betriebene PKWs sowie für E-Bikes können hier dafür sorgen, dass auch Verkehrsteilnehmer, die an ihrer Wohnung über keine geeignete Lademöglichkeit verfügen, den Umstieg auf strom- statt verbrennungsbasierte Fortbewegungsmittel durchführen. Zudem kann der Markt Pfaffenhofen über eine nicht tankstellenbasierte Versorgung mit Ladestellen seinen Beitrag zur Verkehrswende leisten.


Zusammenhalt

Transparenz durch Bürgergeteiligung

In der heutigen Zeit abonnieren immer weniger Menschen eine gedruckte Tageszeitung. Um bei zahlreichen politischen Entscheidungen eine frühzeitige Bürgerbeteiligung zu ermöglichen, ist jedoch zwingende Voraussetzung, dass die Bürger*innen über die anstehenden Projekte und Abstimmungen ausreichend informiert sind. Deshalb sehen wir die Gemeinde in der Pflicht, frühzeitig und umfassend alle Bürger über anstehende Entscheidungen in Kenntnis zu setzen und im Sinne der politischen Debattenkultur aussagekräftige Protokolle der Marktrats- und Ausschusssitzungen zu erstellen. Nur so können sich alle ein genaues Bild der jeweils aktuellen politischen Standpunkte verschaffen und sich beteiligten.

Ein Pfaffenhofen für alle

Wir wollen in einem offenen, modernen, ökologischen und transparent agierenden Pfaffenhofen leben. Zur Teilhabe aller Pfaffenhofener Bürger*innen an der Marktpolitik fordern wir eine bessere Informations- und Mitteilungspolitik. Zudem ist es uns wichtig, dass bereits unsere Kleinsten mit gut ausgestatteten Spielplätzen in ganz Pfaffenhofen versorgt sind.

Digitalisierung nutzen

Ausgesprochen gute Möglichkeiten zur Information der Bürger*innen bietet hier beispielsweise der Internetauftritt der Marktgemeinde. Über die dort bereits durchgeführte Einstellung des Mitteilungsblattes in elektronischer Form hinaus erscheint uns hier jedoch der automatisierte und kostenlose E-Mail-Versand mittels eines entsprechenden Verteilers an alle Haushalte der Gemeinde im Sinne der Transparenz notwendig.

Des Weiteren muss der Internetauftritt der Marktgemeinde zeitnah den Bedürfnissen der Bürger*innen angepasst werden. Die schon jetzt viele Informationen bietende Interseite des Marktes muss vor allem im Hinblick auf die Erreichbarkeiten und Informationen der einzelnen Ämter ausgebaut werden. Zudem sollte zur weiteren Digitalisierung der Verwaltungsarbeit geprüft werden, welche Behördengänge auch unter Einbeziehung des digitalen Personalausweises zukünftig von zuhause aus erledigt werden können. Auch die Übersendung von Sitzungsunterlagen an alle Markträt*innen in digitaler Form anstatt per Postzustellung ist schon allein aus Papiereinsparungsgründen notwendig.

Wiederbelebung des Ortskerns

Zu einem modernen Pfaffenhofen gehört für uns zwangsläufig eine lebendige und einladende Ortsmitte. Wir möchten uns deshalb für eine von Markt und Gebäudeinhabern durchgeführte Kooperation einsetzen, um den Leerstand in der Pfaffenhofener Ortsmitte und hier vor allem der Taverne zu beheben. Vor allem die Analyse des aktuellen Sanierungsbedarfs sowie eine ergebnisoffene Überprüfung von Nutzungsmöglichkeiten der Gebäude der Ortsmitte sollten hier vom Marktgemeinderat angestoßen und forciert werden.

Ökologische Grünflächen

Ganz nach dem Vorbild des Bürgerbegehrens „Rettet die Bienen“ im letzten Jahr steht unserer Ansicht nach auch der Markt Pfaffenhofen in der Pflicht, sein Möglichstes für Insekten, Wildtiere und ökologische Flächenbewirtschaftung zu geben. Neben dem Anlegen von Blühstreifen und –wiesen auf gemeindeeigenen Grünflächen und der Schaffung anstatt Beseitigung von Winterquartieren für Igel und Co. muss bei der Vergabe von Aufträgen aller Art durch die Marktgemeinde stets der ökologischen Komponente das notwendige Gewicht eingeräumt werden. Beispielsweise ist im Hinblick auf die Beleuchtung von Wegen stets zu bedenken, welche Auswirkungen die städtebaulich zwar schöne, für nachtaktive Insekten allerdings den Lebensraum fast vernichtende Dauerbeleuchtung von an Gehwegen gepflanzten Bäumen mit sich bringt.

Zudem sollte auch bei Planung und Erschließung von neuen Baugebieten anstelle der Schaffung maximaler Baufläche und Grundstückszahlen das Vorhandenbleiben von Grünflächen standardisiert und zum Normalfall erhoben werden.

Aufwertung von Kinderspielplätzen

Bei einem Blick in die Gärten vieler Häuser in der Marktgemeinde fällt auf, dass dort teilweise mehr und vielfältigere Gartenspielgeräte für Kinder aufgestellt sind als auf den in der Nähe liegenden, öffentlichen Spielplätzen des Marktes. Wir Grüne fordern deshalb eine deutlich Aufwertung der kommunalen Spielplätze, die in unseren Augen eine Begegnungsstätte für alle unsere kleinen Mitbürger darstellen. Neben der Ausstattung der Plätze mit mehr als der nur obligatorischen Schaukel und Wippe verfolgen wir, möglichst kunststofffreie Spielgeräte und –gerüste durch den Markt Pfaffenhofen anzuschaffen.

Termine

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Aktuelles aus Pfaffenhofen

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