KANDIDAT*INNEN
Unsere Kandidat*innen für den Kreistag Neu-Ulm

Platz 1
Dagmar
Sokol-Prötzel
Personalmanagement / 61 Jahre / Holzheim / verheiratet, 2 erwachsene Töchter / Kreis- und Gemeinderätin
Ländliche Regionen können stark von erfolgreicher Gleichstellungsarbeit profitieren. Deshalb sind auch in kleineren Gemeinden mehr Angebote für Familien, Jugendliche und Frauen sinnvoll.
Bürger*innen mit geringerem Einkommen, unter ihnen auch ältere Menschen und junge Familien, haben im Wettlauf um bezahlbaren Wohnraum oft das Nachsehen.
Deshalb setze ich mich dafür ein, dass der Landkreis sein Engagement für bezahlbares Wohnen deutlich verstärkt.
Einen weiteren Schwerpunkt meines politischen Einsatzes möchte ich auf die Sanierung und die moderne Ausstattung unserer Schulen und Sportstätten legen.

Platz 2
Ludwig
Ott
Projektleiter / 34 Jahre / Neu-Ulm / verheiratet, drei Kinder / Kreis- und Stadtrat
Unser Landkreis ist mehr als eine Verwaltungseinheit – er schafft die Voraussetzungen, die aus unserer Region unsere Heimat machen.
Als Feuerwehrmann erlebe ich, was Zusammenhalt bedeutet und als Familienvater weiß ich, wie wichtig sichere Schulwege und Arbeitsplätze, verlässliche Strukturen und gute Mobilität sind.
Ich möchte, dass Stadt und Land im Landkreis gleichwertig verbunden sind: Mit sicheren Radwegen, einem ÖPNV, der echte Teilhabe ermöglicht, und einer modernen, digitalen Verwaltung, die für die Menschen da ist. Gerade in schwierigen Zeiten braucht es nachhaltige Kreisfinanzen und eine klare, demokratische Haltung.

Platz 3
SABINE
DEHNER
65 Jahre / Elchingen / Leitung Ganztagsbetreuung / Kreisrätin
Ich kandidiere, weil in der Politik die Menschen in den Mittelpunkt gehören. Als Leitung einer Schulkind-betreuung weiß ich, wie wichtig Chancen, gute Bildung und soziale Gerechtigkeit sind. Dafür setze ich mich ein – mit Herz, Haltung und Erfahrung.

Platz 4
CHRISTOPH
MAISCH
32 Jahre / Pfaffenhofen / Kriminalpolizist / Kreis- und Gemeinderat
Ich stehe für einen Landkreis Neu-Ulm, der mobil, bildungsstark und klimafreundlich ist. Für verlässlichen Nahverkehr, moderne Schulen und konsequenten Klimaschutz – damit unsere Heimat nachhaltig und stark bleibt.

Platz 5
DR. TINA
SCHWENK
44 Jahre / Nersingen / Referentin Energieberatung / Kreisrätin
Mein Einsatz gilt dem Klimaschutz und der Energiewende – für moderne Mobilität, lebenswerte Städte und Dörfer sowie nachhaltigen Fortschritt im Landkreis. Mit meinem Fachwissen aus der Praxis will ich den Wandel im Landkreis aktiv voranbringen.

Platz 6
ALPAY
ARTUN
38 Jahre / Neu-Ulm / Experte für Cybersecurity / Stadtrat
Ein Kreistag so vielfältig wie die Menschen. Mit einer starken Stimme für queere Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Barrierefreie, kluge Digitalisierung soll den Alltag erleichtern und die Verwaltung vor Cyberangriffen schützen.

Platz 7
VERENA
GRÜNWALD
40 Jahre / Elchingen / Hausärztin / Gemeinderätin
Als Mutter, Ärztin und Gemeinderätin erlebe ich den Querschnitt vieler Bedürfnisse der Bevölkerung in unserem Landkreis hautnah. Ich stehe für die Stärkung von Beruf und Familie bis hin zu Bildung, Sport und der Integration sowie Unterstützung der älteren Generation.

Platz 8
FRANZ
SCHMID
61 Jahre / Roggenburg / Dipl. Ing. Umweltschutztechnik / Kreisrat
Ich will Vorfahrt für den klimafreundlichen Verkehr, Sicherheit für Radfahrer, günstige Preise in Bus und Bahn. Mehr Heimatenergie und weniger Flächen-versiegelung. Öffentliche Gelder müssen gerecht und nachhaltig verwendet werden.

Platz 9
CARMEN
CREMER
52 Jahre / Osterberg /
Dipl. Ing. Architektin
Als Architektin und Beraterin setze ich mich für nachhaltige Entwicklung, bezahlbaren Wohnraum und soziale Teilhabe im Landkreis Neu-Ulm ein. Wohnen und Natur ist keine beliebige Ware – beides ist Basis unseres Zusammenlebens.

Platz 10
FELIX
HELLER
30 Jahre / Altenstadt / Schreiner
Jeder Schüler verdient eine schöne Schule. Alle Schulgebäude des Landkreises müssen in einen ordentlichen Zustand gebracht werden. Denn in Schulen, die man gerne besucht, wird mehr gelernt. Auch an der Ausstattung darf nicht gespart werden.

Platz 11
ILONA
MÖSCHNER
64 Jahre / Buch / Heilpraktikerin
Ich setze mich für starke Gesundheitsprävention, bessere Ernährung und wirksame Unterstützung durch Gemeindeschwestern ein. Natur soll als sensible Infrastruktur geschützt werden – für Tierwohl, Klima und intakte Landschaften.

Platz 12
HEINZ PETER
EHRENBERG
67 Jahre / Senden / Dipl. Ing. / Kreis- und Stadtrat
Nur mit sauberer, regionaler Energie können wir von fossilen Energieträgern unabhängig werden. Deshalb unterstützen wir den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien, an denen sich Bürger direkt beteiligen können.

Platz 13
ALEXANDRA
DEMARIA
53 Jahre / Neu-Ulm / Bankkauffrau
Mein größter Wunsch: Eine intakte Schöpfung für unsere Nachkommen durch aktiven Klima- und Umweltschutz. Ebenso sind mir eine demokratische, vielfältige und gut ausgebildete Gesellschaft wichtig. Selbst gehbehindert, ist mir Inklusion ein Anliegen.

Platz 14
NOAH
EPPLE
25 Jahre / Vöhringen / Informatikstudent / Stadtrat
Drei Jahre Stadtrat in Vöhringen haben mir gezeigt: Viele wichtige
Entscheidungen fallen im Kreistag. Mobilität, Jugend, Digitalisierung
und Nachhaltigkeit müssen generationengerecht gestaltet werden.

Platz 15
DOROTHEA
KRIPPNER
78 Jahre / Weißenhorn / Allgemeinärztin
Nach 33-jähriger, hausärztlicher Tätigkeit möchte ich mich besonders für die Förderung allgemeinmedizinischer Praxen im Landkreis einsetzen. Für die wohnortnahe Versorgung unserer alternden Bevölkerung müssen wir wie für den Erhalt der Klinikstandorte Weißenhorn u. Neu-Ulm kämpfen.

Platz 16
ERNST
EHRMANN
68 Jahre / Altenstadt / Bio-Landwirt / Kreis- und Gemeinderat
Ich stehe für die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft, denn sie ermöglichen erst unser Leben. Dies gebietet, schonend mit ihnen umzugehen, Energie und Wasser zu sparen und Treibhausgase zu verhindern.

Platz 17
TINA
EULITZ
43 Jahre / Neu-Ulm / Buchhalterin
Im Fokus stehen für mich die weiterführenden Schulen mit modernen Einrichtungen, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle. Wichtig sind mir zudem der öffentliche Nahverkehr, der Ausbau der Fahrradwege und der Klimaschutz in unserer Region.

Platz 18
WALTER
ZERB
66 Jahre / Neu-Ulm / Rechtsanwalt / Stadtrat
Für die Schaffung von preisgünstigem, bedarfsgerechtem Wohnraum, gegen eine 6-spurige A7, für den vollständigen 2-gleisigen Ausbau der Illertalbahn und für den Schutz aller BürgerInnen vor Lärm, Staub und Abgasen setze ich mich besonders ein.

Platz 19
CASSANDRA
SCHNEIDER
44 Jahre / Neu-Ulm /
Dipl. Designerin (FH)
Ich stehe für einen digitalen, barrierefreien Landkreis mit einem starken ÖPNV. Als Transfrau stehe ich für gelebten Respekt, Akzeptanz und Vielfalt. Neu-Ulm soll ein Landkreis sein, in dem Fortschritt, Zusammenhalt und Offenheit keine Gegensätze sind, sondern unser gemeinsames Ziel.

Platz 20
SASCHA
GEPRÄGS
19 Jahre / Elchingen / angehender dualer Student Wirtschaftsinformatik
Ich kandidiere, um den ÖPNV im Landkreis zukunftsfähig auszubauen, jungen Menschen mehr politische Mitsprache zu geben, Transparenz in der Kommunalpolitik zu stärken und ehrenamtliches Engagement gezielt zu fördern.
Plätze 21 – 70
| Platz | Name | Vorname | Gemeinde |
|---|---|---|---|
| 21 | Festl | Cornelia | Neu-Ulm |
| 22 | Karwe | Jonas | Neu-Ulm |
| 23 | Ott | Verena | Neu-Ulm |
| 24 | Schrapp | Stefen | Vöhringen |
| 25 | Axmann | Sandra | Senden |
| 26 | Nußbaumer | Andreas | Bellenberg |
| 27 | Fattroth | Anke | Pfaffenhofen |
| 28 | Größler | Klaus | Pfaffenhofen |
| 29 | Rudolph | Conny | Neu-Ulm |
| 30 | Goblirsch | Manfred | Neu-Ulm |
| 31 | Raba | Eva | Illertissen |
| 32 | Schultheis | Andreas | Senden |
| 33 | Burmann | Gabriele | Neu-Ulm |
| 34 | Beitlich | Thomas | Altenstadt |
| 35 | Schlindenbuch | Jana | Elchingen |
| 36 | Hirth | Tilman | Neu-Ulm |
| 37 | Braun | Andrea | Pfaffenhofen |
| 38 | Steinke | Lars | Neu-Ulm |
| 39 | Werner | Edelgard | Weißenhorn |
| 40 | Mehren | Michael | Neu-Ulm |
| 41 | Griemens-Brenner | Ursula | Neu-Ulm |
| 42 | Kraus | Bernhard | Altenstadt |
| 43 | Rädel | Alexandra | Neu-Ulm |
| 44 | Ostrowski-Klein | Matti | Neu-Ulm |
| 45 | Kindermann | Lore | Elchingen |
| 46 | Böhm | Thomas | Elchingen |
| 47 | Roßmeißl | Margarete | Senden |
| 48 | Roßmeißl | Uwe | Senden |
| 49 | Maier | Heike | Illertissen |
| 50 | Trick | Tobias | Elchingen |
| 51 | Mühlbauer | Ute | Neu-Ulm |
| 52 | Seyfert | Christian | Neu-Ulm |
| 53 | Harms | Anja | Neu-Ulm |
| 54 | Bohé | Daniel | Neu-Ulm |
| 55 | Schmid | Susanne | Pfaffenhofen |
| 56 | Rädel | Florian | Neu-Ulm |
| 57 | Zelmer | Andrea | Illertissen |
| 58 | Brunnhuber | Sascha | Bellenberg |
| 59 | Bornewasser | Karin | Altenstadt |
| 60 | Wiesner | Bernhard | Neu-Ulm |
| 61 | Strele | Šima Maria | Kellmünz |
| 62 | Mannchen | Artur | Buch |
| 63 | Seibt | Ute | Neu-Ulm |
| 64 | Falck | Jens | Weißenhorn |
| 65 | Paulus | Christina | Neu-Ulm |
| 66 | Uhl | Walter | Neu-Ulm |
| 67 | Kitterer | Natalie | Neu-Ulm |
| 68 | Hupfer | Markus | Illertissen |
| 69 | Probst | Julia | Weißenhorn |
| 70 | Nußbaumer | Stefan | Bellenberg |
| E1 | Bärtele | Florian | Nersingen |
| E2 | Bassevinc | Cem | Neu-Ulm |
| E3 | Eisele | Felix | Neu-Ulm |
| E4 | Brösamle | Martin | Illertissen |
| E5 | Lepple | Christian | Vöhringen |
| E6 | Demaria | Markus | Neu-Ulm |
THEMEN
Energie und Klimaschutz
Die Energiekrise hat gezeigt, wie abhängig wir von fossilen Energien und internationalen Märkten sind. Für uns GRÜNE ist klar: Unabhängigkeit erreichen wir nur mit regionaler, sauberer Energie. Die Gesellschaft für erneuerbare Energien des Landkreises spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie informiert, berät und bringt Projekte voran, an denen sich BürgerInnen direkt beteiligen können.
Wir fordern einen verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Dazu gehören Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern, die Erschließung neuer Windkraftstandorte und der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen, gespeist aus erneuerbaren Quellen. Der Landkreis soll bei Neubauten und Sanierungen konsequent auf hohe Energieeffizienz und eigene Energieproduktion setzen.
Ein entscheidender Baustein ist auch die Einstellung eines Klimaschutzmanagers. Darüber hinaus forcieren wir die Erstellung eines Klimaschutzvorreiterkonzeptes für den Landkreis Neu-Ulm. Damit soll der Landkreis nicht nur gesetzliche Vorgaben erfüllen, sondern aktiv eine Vorreiterrolle einnehmen.
Unser Ziel: Energie, die wir hier vor Ort erzeugen, bleibt hier und senkt langfristig die Kosten. Sie schafft sogar neue Einkommensmöglichkeiten. So erreichen wir Klimaschutz, wirtschaftliche Unabhängigkeit und Bürgerbeteiligung in einem.
Für den Naturschutz schlagen wir die Gründung eines Landschaftspflegeverbands vor. Hier wirken Vertreter von Naturschutzverbänden, landnutzender Berufszweige wie die Land- und Forstwirtschaft sowie politische MandatsträgerInnen bei der praktischen Umsetzung naturschutzfachlicher Planungen und umweltverträglicher Landnutzungskonzepte mit. Hierdurch gestalten wir gemeinsam die regionale, ökologische und nachhaltige Entwicklung der Landschaft in unserem Landkreis.
Abfall und -kosten
Abfall ist ein Spiegel unseres Konsumverhaltens. Ein verursacherorientiertes Kostenmodell ist für uns der Schlüssel: Wer viel Müll produziert, soll auch mehr zahlen. Wer Abfall vermeidet, darf nicht die Last anderer mittragen.
Mit der Verbrennung unseres Restmülls in Weißenhorn erzeugen wir Strom und Wärme. Der beste Müll ist jedoch der, der dort gar nicht erst landet. Deswegen wollen wir als Landkreis mit gutem Beispiel vorangehen, indem wir eigene Einrichtungen konsequent abfallarm ausstatten und Mehrwegsysteme fördern. Weniger Müll bedeutet weniger Kosten, mehr Umweltschutz und mehr Verantwortung für die Zukunft.
Gesundheit und Kliniken
Gesundheit ist ein Menschenrecht. Die Kreiskliniken leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Versorgung im Landkreis. Gleichzeitig stehen sie wirtschaftlich unter Druck. Wir GRÜNE sehen deshalb die Umwandlung in eine gGmbH als wichtigen Schritt, um die Kliniken zukunftsfest aufzustellen. Damit schaffen wir effizientere Strukturen, klare Verantwortlichkeiten und langfristige finanzielle Stabilität.
Doch unser Anspruch geht weiter: Wir wollen wohnortnahe medizinische Versorgung sichern, Wartezeiten reduzieren und Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern. Der Landkreis muss stärker in Vorsorge investieren, etwa durch Programme für gesunde Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit.
So bleiben unsere Kliniken nicht nur erhalten, sondern entwickeln sich zu modernen Zentren der Daseinsvorsorge. Das ist für uns GRÜNE der richtige Weg: wirtschaftlich solide und menschlich zugewandt.
Sicherheit und Ordnung
Sicherheit bedeutet für uns GRÜNE mehr als reine Gefahrenabwehr. Sicherheit heißt auch, dass Menschen angstfrei leben, sich frei bewegen und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Dazu gehören sichere Straßen und Wege, gut beleuchtete Plätze, sichere Schulwege und barrierefreie Zugänge für alle.
Wir setzen auf Vorsorge: Jugendarbeit, Bildungsangebote und eine Kultur des Hinsehens statt Wegsehens. Haupt- und Ehrenamtliche in Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und Katastrophenschutz verdienen unsere volle Unterstützung – finanziell, organisatorisch und mit mehr gesellschaftlicher Anerkennung.
Ein Landkreis, in dem sich alle sicher fühlen, entsteht nicht durch Kontrolle allein, sondern durch ein starkes Miteinander. Dafür stehen wir GRÜNE: für eine Kultur der Verantwortung, des Respekts und des Zusammenhalts.
Bezahlbarer, vielfältiger Wohnraum
Wohnen ist Grundbedürfnis und Grundrecht. Doch steigende Mieten und Baupreise machen es für viele Familien, Alleinerziehende oder ältere Menschen immer schwerer, ein passendes Zuhause zu finden. Wir GRÜNE wollen das ändern. Der Landkreis hat mit seinem Grundstücksmanagement ein starkes Werkzeug in der Hand. Wir wollen Flächen gezielt an gemeinnützige oder genossenschaftliche Träger vergeben, die sich zu bezahlbaren Mieten verpflichten.
Unser Ziel ist ein vielfältiges Angebot: Neben Ein- und Mehrfamilienhäusern, Familienwohnungen, barrierefreie Wohnungen für SeniorInnen, Studierendenwohnheime, gemeinschaftliche Wohnprojekte. So schaffen wir nicht nur Wohnraum, sondern lebendige Nachbarschaften.
Dabei setzen wir auf nachhaltiges Bauen mit Holz, Recyclingmaterialien und energieeffizienten Standards. Denn sozialer Wohnungsbau darf nicht von ökologischen Standards ausgenommen sein. Er muss Vorbild sein – bezahlbar, nachhaltig und vielfältig.
Bietet ein Zweckverband Wohnungsbau – ähnlich wie im Landkreis Günzburg – auch bei uns einen erkennbaren Mehrwert, sprechen wir uns für seine Gründung aus.
Kinderbetreuung und Schule
Eine familienfreundliche Gesellschaft beginnt bei verlässlicher Kinderbetreuung. Wir GRÜNE setzen uns für ausreichend Kita-Plätze, flexible Öffnungszeiten und eine hohe Qualität der Betreuung ein. Der Landkreis soll die Kommunen dabei stärker unterstützen, sowohl finanziell als auch organisatorisch.
Auch die Schulen brauchen unsere volle Aufmerksamkeit. Digitalisierung, Ganztagsangebote und moderne Lernmethoden müssen selbstverständlich sein. Wir wollen Schulen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Kreativität, Teamfähigkeit und ökologische Verantwortung fördern.
Unser Ziel: Jedes Kind soll unabhängig von Herkunft oder Einkommen die gleichen Chancen haben. Bildung und Betreuung sind die Basis für eine gerechte, offene und starke Gesellschaft.
Mobilität
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass im Landkreis Neu-Ulm alle Bus- und Bahnlinien mindestens im Stundentakt verkehren. So wird Mobilität planbar, verlässlich und für alle Menschen nutzbar – auch in den ländlichen Gemeinden. Gerade Familien, SchülerInnen, PendlerInnen und SeniorInnen profitieren von einer klaren Taktung, an Bahnhalten abgestimmt auf die Fahrzeiten der Züge. In Randzeiten ist das Rufbus-System sinnvoll.
Mehr ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr sind nicht nur klimafreundlich, sondern führen zu weniger Staus, mehr Platz für uns Menschen, gesünderen Bürgern, sichereren Wegen und einer besseren sozialen Teilhabe für Menschen ohne Auto. Die Einführung von Tempo 30 an sicherheitsrelevanten Stellen soll statt Ausnahme die Regel werden. Durch weiße Randmarkierung von Radwegen können diese auch für nächtliche Fahrten nutzbar gemacht werden.
Die Probleme auf der Illertalbahn können nicht so hingenommen werden. Dies muss auf Ebene des Landkreises zur obersten Priorität erklärt und zeitnah gelöst werden. Die kostenlose Fahrradmitnahme auf den Bahnstrecken im Landkreis ist, orientiert am Modell im angrenzenden Baden-Württemberg, wieder einzuführen.
Bei Ausbauten der Bahnstrecken fordern wir eine angemessene Berücksichtigung aller (Teil-)Strecken in unserem Landkreis.
Bei anstehenden Fuhrparkerneuerungen soll der Landkreis auf E-Fahrzeuge setzen.