Kreistag Neu-Ulm

KREISTAGSFRAKTION

Dagmar Sokol-Prötzel

Fraktionsvorsitzende

Holzheim

Ludwig Ott

Stellv. Fraktionsvorsitzender

Reutti

Dr. Tina Schwenk

Stellv. Fraktionsvorsitzende

Nersingen

Christoph Maisch

Stellv. Fraktionsvorsitzender

Pfaffenhofen

ALPAY ARTUN

Neu-Ulm

Sabine Dehner

Elchingen

ERNST-KARL Ehrmann

Altenstadt

Verena Grünwald

Elchingen

Felix Heller

Altenstadt

Franz Schmid

Roggenburg

Ausschüsse

  • Kreisausschuss
    Dagmar Sokol-Prötzel
    Alpay Artun
  • Jugendhilfeausschuss
    Alpay Artun
    Sabine Dehner
  • Rechnungsprüfung
    Christoph Maisch
  • Bildung, Kultur und Freizeit
    Dagmar Sokol-Prötzel
    Felix Heller
  • Mobilität und Verkehr
    Franz Schmid
    Christoph Maisch
  • Klima-, Energie- und Werkausschuss
    Dr. Tina Schwenk
    Alpay Artun
  • Kreisentwicklung, Bauen und Umwelt
    Franz Schmid
    Ernst Ehrmann
  • Wirtschaft und Verkehr
    Franz Schmid
    Christoph Maisch
  • Gesundheit, Pflege und Soziales
    Sabine Dehner
    Verena Grünwald
  • Zweckverband Sparkasse
    Ludwig Ott
  • Verein Volkshochschule
    Alpay Artun
  • Sportkommission
    Christoph Maisch
  • Lenkungsgruppe Rückübertragung
    Franz Schmid
  • Zweckverband Rettung
    Ludwig Ott
  • Verein Naherholung
    Sabine Dehner
  • Fernwärme Weißenhorn
    Dr. Tina Schwenk

Erfolge Grüner Mandatsträger*innen

  1. Einführung des “Weißenhorners” und des “Pfiffibus”
  2. Kostenlose DING-Jahreskarten für Senioren (bei Rückgabe des Führerscheins)
  3. Ausbau und einheitliche Beschilderung des Radwegenetzes, Haushaltstitel für Abstellanlagen
  4. Einstellung einer Fahrradbeauftragten
  5. Nutzung von Ökostrom für alle kreiseigenen Liegenschaften
  6. Passivbauweise bei kreiseigenen Gebäuden
  7. Nutzung der Müllverbrennungsanlage Weißenhorn zur Gewinnung von Fernwärme
  8. FAIRTRADE-Zertifizierung des Landkreises

AKTUELLES

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TERMINE

‪‪❤︎‬-ANGELEGENHEITEN

Die Energiekrise hat gezeigt, wie abhängig wir von fossilen Energien und internationalen Märkten sind. Für uns GRÜNE ist klar: Unabhängigkeit erreichen wir nur mit regionaler, sauberer Energie. Die Gesellschaft für erneuerbare Energien des Landkreises spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie informiert, berät und bringt Projekte voran, an denen sich BürgerInnen direkt beteiligen können.

Wir fordern einen verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Dazu gehören Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern, die Erschließung neuer Windkraftstandorte und der Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen, gespeist aus erneuerbaren Quellen. Der Landkreis soll bei Neubauten und Sanierungen konsequent auf hohe Energieeffizienz und eigene Energieproduktion setzen.

Ein entscheidender Baustein ist auch die Einstellung eines Klimaschutzmanagers. Darüber hinaus forcieren wir die Erstellung eines Klimaschutzvorreiterkonzeptes für den Landkreis Neu-Ulm. Damit soll der Landkreis nicht nur gesetzliche Vorgaben erfüllen, sondern aktiv eine Vorreiterrolle einnehmen.

Unser Ziel: Energie, die wir hier vor Ort erzeugen, bleibt hier und senkt langfristig die Kosten. Sie schafft sogar neue Einkommensmöglichkeiten. So erreichen wir Klimaschutz, wirtschaftliche Unabhängigkeit und Bürgerbeteiligung in einem.

Für den Naturschutz schlagen wir die Gründung eines Landschaftspflegeverbands vor. Hier wirken Vertreter von Naturschutzverbänden, landnutzender Berufszweige wie die Land- und Forstwirtschaft sowie politische MandatsträgerInnen bei der praktischen Umsetzung naturschutzfachlicher Planungen und umweltverträglicher Landnutzungskonzepte mit. Hierdurch gestalten wir gemeinsam die regionale, ökologische und nachhaltige Entwicklung der Landschaft in unserem Landkreis.

Abfall ist ein Spiegel unseres Konsumverhaltens. Ein verursacherorientiertes Kostenmodell ist für uns der Schlüssel: Wer viel Müll produziert, soll auch mehr zahlen. Wer Abfall vermeidet, darf nicht die Last anderer mittragen.

Mit der Verbrennung unseres Restmülls in Weißenhorn erzeugen wir Strom und Wärme. Der beste Müll ist jedoch der, der dort gar nicht erst landet. Deswegen wollen wir als Landkreis mit gutem Beispiel vorangehen, indem wir eigene Einrichtungen konsequent abfallarm ausstatten und Mehrwegsysteme fördern. Weniger Müll bedeutet weniger Kosten, mehr Umweltschutz und mehr Verantwortung für die Zukunft.

Gesundheit ist ein Menschenrecht. Die Kreiskliniken leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Versorgung im Landkreis. Gleichzeitig stehen sie wirtschaftlich unter Druck. Wir GRÜNE sehen deshalb die Umwandlung in eine gGmbH als wichtigen Schritt, um die Kliniken zukunftsfest aufzustellen. Damit schaffen wir effizientere Strukturen, klare Verantwortlichkeiten und langfristige finanzielle Stabilität.

Doch unser Anspruch geht weiter: Wir wollen wohnortnahe medizinische Versorgung sichern, Wartezeiten reduzieren und Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern. Der Landkreis muss stärker in Vorsorge investieren, etwa durch Programme für gesunde Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit.

So bleiben unsere Kliniken nicht nur erhalten, sondern entwickeln sich zu modernen Zentren der Daseinsvorsorge. Das ist für uns GRÜNE der richtige Weg: wirtschaftlich solide und menschlich zugewandt.

Sicherheit bedeutet für uns GRÜNE mehr als reine Gefahrenabwehr. Sicherheit heißt auch, dass Menschen angstfrei leben, sich frei bewegen und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Dazu gehören sichere Straßen und Wege, gut beleuchtete Plätze, sichere Schulwege und barrierefreie Zugänge für alle.

Wir setzen auf Vorsorge: Jugendarbeit, Bildungsangebote und eine Kultur des Hinsehens statt Wegsehens. Haupt- und Ehrenamtliche in Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und Katastrophenschutz verdienen unsere volle Unterstützung – finanziell, organisatorisch und mit mehr gesellschaftlicher Anerkennung.

Ein Landkreis, in dem sich alle sicher fühlen, entsteht nicht durch Kontrolle allein, sondern durch ein starkes Miteinander. Dafür stehen wir GRÜNE: für eine Kultur der Verantwortung, des Respekts und des Zusammenhalts.

Wohnen ist Grundbedürfnis und Grundrecht. Doch steigende Mieten und Baupreise machen es für viele Familien, Alleinerziehende oder ältere Menschen immer schwerer, ein passendes Zuhause zu finden. Wir GRÜNE wollen das ändern. Der Landkreis hat mit seinem Grundstücksmanagement ein starkes Werkzeug in der Hand. Wir wollen Flächen gezielt an gemeinnützige oder genossenschaftliche Träger vergeben, die sich zu bezahlbaren Mieten verpflichten.

Unser Ziel ist ein vielfältiges Angebot: Neben Ein- und Mehrfamilienhäusern, Familienwohnungen, barrierefreie Wohnungen für SeniorInnen, Studierendenwohnheime, gemeinschaftliche Wohnprojekte. So schaffen wir nicht nur Wohnraum, sondern lebendige Nachbarschaften.

Dabei setzen wir auf nachhaltiges Bauen mit Holz, Recyclingmaterialien und energieeffizienten Standards. Denn sozialer Wohnungsbau darf nicht von ökologischen Standards ausgenommen sein. Er muss Vorbild sein – bezahlbar, nachhaltig und vielfältig.

Bietet ein Zweckverband Wohnungsbau – ähnlich wie im Landkreis Günzburg – auch bei uns einen erkennbaren Mehrwert, sprechen wir uns für seine Gründung aus.

Eine familienfreundliche Gesellschaft beginnt bei verlässlicher Kinderbetreuung. Wir GRÜNE setzen uns für ausreichend Kita-Plätze, flexible Öffnungszeiten und eine hohe Qualität der Betreuung ein. Der Landkreis soll die Kommunen dabei stärker unterstützen, sowohl finanziell als auch organisatorisch.

Auch die Schulen brauchen unsere volle Aufmerksamkeit. Digitalisierung, Ganztagsangebote und moderne Lernmethoden müssen selbstverständlich sein. Wir wollen Schulen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Kreativität, Teamfähigkeit und ökologische Verantwortung fördern.

Unser Ziel: Jedes Kind soll unabhängig von Herkunft oder Einkommen die gleichen Chancen haben. Bildung und Betreuung sind die Basis für eine gerechte, offene und starke Gesellschaft.

Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass im Landkreis Neu-Ulm alle Bus- und Bahnlinien mindestens im Stundentakt verkehren. So wird Mobilität planbar, verlässlich und für alle Menschen nutzbar – auch in den ländlichen Gemeinden. Gerade Familien, SchülerInnen, PendlerInnen und SeniorInnen profitieren von einer klaren Taktung, an Bahnhalten abgestimmt auf die Fahrzeiten der Züge. In Randzeiten ist das Rufbus-System sinnvoll.

Mehr ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr sind nicht nur klimafreundlich, sondern führen zu weniger Staus, mehr Platz für uns Menschen, gesünderen Bürgern, sichereren Wegen und einer besseren sozialen Teilhabe für Menschen ohne Auto. Die Einführung von Tempo 30 an sicherheitsrelevanten Stellen soll statt Ausnahme die Regel werden. Durch weiße Randmarkierung von Radwegen können diese auch für nächtliche Fahrten nutzbar gemacht werden.

Die Probleme auf der Illertalbahn können nicht so hingenommen werden. Dies muss auf Ebene des Landkreises zur obersten Priorität erklärt und zeitnah gelöst werden. Die kostenlose Fahrradmitnahme auf den Bahnstrecken im Landkreis ist, orientiert am Modell im angrenzenden Baden-Württemberg, wieder einzuführen.

Bei Ausbauten der Bahnstrecken fordern wir eine angemessene Berücksichtigung aller (Teil-)Strecken in unserem Landkreis.

Bei anstehenden Fuhrparkerneuerungen soll der Landkreis auf E-Fahrzeuge setzen.