Brückenneubau: Was passiert mit Rad- und Fußwegen?

Der Neubau der Gänstorbrücke und der Adenauerbrücke ist eines der zentralen Infrastrukturprojekte in Neu-Ulm. Während für den Autoverkehr bereits klare Umleitungskonzepte für die gesamte Bauzeit kommuniziert wurden, fehlt bislang eine detaillierte Planung für den Rad- und Fußverkehr. Dabei sind sichere und gut durchdachte Wege für Radfahrende und Fußgänger*innen essenziell – nicht nur während der Bauzeit, sondern auch langfristig für eine nachhaltige Verkehrswende.

Als Fraktion Bündnis 90/Die Grünen haben wir daher eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Wir möchten wissen:

✅ Welche Umleitungen sind für den Rad- und Fußverkehr während des Abrisses und Neubaus der Gänstorbrücke vorgesehen?
✅ Wie wird der Ersatzsteg während der Bauzeit der Adenauerbrücke an das bestehende Rad- und Fußwegenetz angebunden?
✅ Welche Regelungen gibt es für den Illerradweg während der Bauarbeiten?
✅ Wie können Fußgänger*innen und Radfahrende sicher zwischen Stadtmitte und wichtigen Zielen wie dem Donaubad, Orange Campus oder der Illerspitze gelangen?
✅ Wie soll die neue Adenauerbrücke in das bestehende Netz integriert werden, und gibt es dafür einen Zeitplan?
✅ Welche Maßnahmen sind an der Schützenstraße / Wiblinger Straße geplant, um eine sichere Radverkehrsführung zu gewährleisten?

Warum das wichtig ist

Der Radverkehrsanteil in Neu-Ulm soll auf mindestens 20 % steigen, auch der Fußverkehr soll gefördert werden. Brücken über die Donau sind dabei natürliche Engstellen, die eine durchdachte Verkehrsführung benötigen. Eine frühzeitige und transparente Planung von Umleitungen sowie eine hochwertige Anbindung der neuen Wege können einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrswende in unserer Stadt leisten.

Wir fordern daher eine klare Kommunikation und eine konsequente Umsetzung von sicheren und attraktiven Wegen für Radfahrende und Fußgänger*innen.

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