KANDIDAT*INNEN

Unsere Kandidat*innen für den Gemeinderat Pfaffenhofen an der Roth

Als Vater von zwei kleinen Kindern liegt mir ein kinderfreundliches und nachhaltig agierendes Pfaffenhofen am Herzen. Ein Miteinander auf Augenhöhe, faire Kindergartengebühren, barrierefreie Wege, attraktive Spielplätze, Angebote für alle Generationen und ein Mitteilungsblatt für alle sind meine zentralen Anliegen.

Für eine offene, vielfältige und starke Gemeinschaft: Ich stehe für Integration, Gleichberechtigung und ein gelebtes

Miteinander in Pfaffenhofen sowie eine sinnvolle Verkehrsplanung, die die Interessen aller berücksichtigt. Gemeinsam gestalten wir eine Gemeinde, in der jede Stimme zählt und Zusammenhalt unser Fundament ist – nachhaltig, gerecht und menschlich.

Wohnen darf kein Luxus sein. Ich setze mich für bezahlbaren Wohnraum und eine soziale Wohnungspolitik ein, anstatt die Preise dem Markt zu überlassen. Als Jugendleiter im Jugendhaus weiß ich, wie wichtig Treffpunkte und Mitgestaltung für junge Menschen sind. Soziale Themen müssen wieder in den Mittelpunkt – für eine gerechte und solidarische Stadtgemeinschaft.

Eine intakte Umwelt ist die Grundlage für unser Leben. Wald, Felder, Wiesen und Bäche wie die Roth tragen aktiv zur Gesunderhaltung der Bürger*innen bei. Alle Maßnahmen in unserer Gemeinde sollten dem Gemeinwohl dienen. Es ist mir wichtig, viele Einwohner*innen einzubeziehen – besonders junge Menschen, die ihre Zukunft in Pfaffenhofen mitgestalten.

Als aktives Mitglied im ADFC und dem BUND setze ich mich ein für sichere Fuß- und Radwege sowie einen verlässlichen, engmaschigen ÖPNV. Umweltschutz, Gesundheit und ein gutes Miteinander liegen mir am Herzen. Mit meiner Erfahrung als Sozialarbeiter möchte ich eine lebenswerte, gerechte und nachhaltige Gemeinde für alle Generationen gestalten.

THEMEN

Wir treten an für ein ökologisches, soziales und gerechtes Pfaffenhofen an der Roth. Gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern wollen wir eine lebenswerte Gemeinde gestalten, die Klimaschutz, ein für alle offenstehendes Gemeinschaftsleben kulturelle Vielfalt und Demokratie in den Mittelpunkt stellt. Wir setzen uns ein für eine Kommune, die ihre Zukunft aktiv gestaltet – statt nur zu verwalten. Uns ist bewusst: Die Herausforderungen der kommenden Jahre sind groß. Klimakrise, soziale Spaltung, Fachkräftemangel und Digitalisierung stellen uns auch auf kommunaler Ebene vor Aufgaben, die mutiges Handeln verlangen. Genau das wollen wir tun – mit klaren Zielen und einer Vision für ein zukunftsfähiges Pfaffenhofen.

Die Folgen der Klimakrise sind längst spürbar, auch hier bei uns. Hitzeperioden, Trockenheit, das Hochwasser im Jahr 2024 im Roth- in Bibertal und Extremwetter machen deutlich: Klimaschutz ist nicht mehr nur eine Option, sondern eine Pflicht. Wir fordern deshalb die Erstellung und vor allem die konsequente Umsetzung eines ambitionierten Klimaschutzprogramms für Pfaffenhofen. Dieses Programm muss konkrete Maßnahmen und klare Zeitpläne enthalten. Unser Ziel ist es, die Gemeinde spätestens bis 2040 klimaneutral zu machen.

Alle gemeindeeigenen Dachflächen sollen auf ihre Eignung für Photovoltaik und Solarthermie geprüft und – wo möglich – sofort ausgestattet werden. Wir wollen Bürgerenergie-Genossenschaften unterstützen, damit nicht nur die Energiewende gelingt, sondern auch die Wertschöpfung in der Region bleibt. Darüber hinaus setzen wir uns für ein flächendeckendes Netz von Ladesäulen für Elektroautos und E-Bikes ein. Jede Bürgerin und jeder Bürger soll die Möglichkeit haben, auf klimafreundliche Mobilität umzusteigen – unabhängig davon, ob zuhause eine private Lademöglichkeit besteht.

Gleichzeitig müssen wir alle Ortsteile fit machen für die bereits auftretenden Veränderungen. Trinkwasserschutz, Hochwasserschutz und Hitzeschutz wollen wir planmäßig angehen.

Windkraft ist ein zentraler Baustein für die Energiewende. Wir wollen, dass Pfaffenhofen aktiv die Windenergie vorantreibt. Neue Windkraftanlagen sollen nicht anonymen Großkonzernen gehören, sondern den Menschen vor Ort. Bürgerbeteiligung ist der Schlüssel: Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger selbst Anteilseignerinnen und Anteilseigner sind, profitieren sie direkt von günstigen Strompreisen und stabiler Wärmeversorgung. Wir unterstützen den Aufbau wirtschaftlich sinnvoller Strom- und Energiespeicher.

Unser Konzept sieht vor, Wind- und Solarstrom nicht nur ins Netz einzuspeisen, sondern ihn auch vor Ort für Wärme zu nutzen. Durch sogenannte Power-to-Heat-Systeme kann überschüssiger Strom in Wärme umgewandelt und in kommunale Nahwärmenetze, wie in Beuren bereits realisiert, eingespeist werden. So senken wir Heizkosten, machen uns unabhängig von fossilen Energien und sichern Versorgungssicherheit für alle Haushalte. Um dieses Ziel zu erreichen, schlagen wir die Gründung einer Energie- und Wärmegenossenschaft vor. Diese Genossenschaft soll Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen und für Planungssicherheit und faire Preise sorgen.

Der Verkehr ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasen. Deshalb wollen wir die Verkehrswende auch in Pfaffenhofen vorantreiben. Radfahren und Gehen müssen endlich attraktive, sichere und bequeme Alternativen zum Auto werden. Wir fordern den Ausbau und die Modernisierung des Fuß- und Radwegenetzes in und zwischen allen Ortsteilen. Hier sind Lösungen notwendig, die Radfahrerinnen und Radfahrer, Fußgängerinnen und Fußgänger schützen und den Schul- und Arbeitsweg sicher machen. Vieles hierfür ist schon im vorhandenen Alltagswegekonzept der Gemeinde Pfaffenhofen enthalten. Wir fordern eine sofortige Verbesserung der gravierenden Schwachstellen und zeitnahe Umsetzung der darin enthaltenen Potentiale. Der Abbau von Barrieren, z.B. hohe Bordsteinkanten an Kreuzungen als Hindernis für Kinderwägen, Roller und Rollatoren, müssen selbstverständlich sein.

Darüber hinaus wollen wir den öffentlichen Nahverkehr massiv verbessern. Busverbindungen in Richtung Ulm mit engerer Taktung sollen den Umstieg vom Auto erleichtern. Auch die Ortsteile müssen deutlich besser angebunden werden, z.B. durch ein Durchfahren aller Busse der Linie 763 bis nach Ulm. Barrierefreie Busse und Haltestellen oder Sozialtickets für Menschen mit geringem Einkommen – all das gehört für uns zu einer gerechten Verkehrspolitik. Denn Mobilität ist bedeutet für uns soziale Gerechtigkeit.

Angesichts der voranschreitenden Klimakrise sind die Begrünung, Schattierung und Entsiegelung von Plätzen, Straßenzügen und Parkflächen essenziell. Die Gemeinde soll an Aufenthaltsbereichen zudem die Einrichtung von Wasserspendern forcieren. Die Vielfalt der Natur wollen wir bewahren, Biotope schaffen und vernetzen.

Wohnen darf kein Luxus sein. Wir setzen uns dafür ein, dass in Pfaffenhofen ausreichend bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Dazu gehören kommunale und genossenschaftliche Wohnungsbauprojekte, die dauerhaft günstige Mieten garantieren. Bei Neubauprojekten wollen wir eine Sozialquote einführen, damit ein fester Anteil der Wohnungen für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen reserviert wird.
Darüber hinaus wollen wir Nachverdichtung und Sanierung bestehender Gebäude stärker fördern, um Flächenversiegelung zu vermeiden. Gleichzeitig setzen wir auf neue Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen und inklusive Projekte, die verschiedene Lebensrealitäten berücksichtigen. Niemand soll wegen steigender Mieten oder fehlendem Wohnraum aus Pfaffenhofen verdrängt werden.

Pfaffenhofen soll ein Ort sein, an dem man gerne lebt, arbeitet und seine Freizeit verbringt. Dafür braucht es Transparenz und Beteiligung in der Kommunalpolitik. Wir fordern frühzeitige Information der Bürgerinnen und Bürger über alle wichtigen Projekte und Entscheidungen. Ratsprotokolle sollen leicht verständlich, aussagekräftig und öffentlich zugänglich sein, Sitzungen auch online verfolgbar sein. Nur so kann eine lebendige Demokratie funktionieren.

Die Verwaltung wollen wir digitaler und bürgerfreundlicher gestalten. Mehr Online-Services, barrierefreie Informationsportale und ein moderner Internetauftritt sind für uns unverzichtbar. Gleichzeitig ist uns die Ortsmitte besonders wichtig. Wir wollen sie wiederbeleben – mit Raum für Kultur, Begegnung, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten und weniger Kfz-Verkehr. Leerstände sollen in Kooperation mit Eigentümerinnen und Eigentümern über ein Leerstandsmanagement einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Auch unsere Kinder und Jugendlichen verdienen mehr Aufmerksamkeit. Spielplätze sollen mit kreativen, inklusiven und ökologischen Geräten ausgestattet werden. Grünflächen, Blühwiesen und Rückzugsräume für Natur und Menschen machen unsere Gemeinde lebenswerter – für alle Generationen.

Unsere lebhaften und zahlreichen Vereine und unser freundliches Miteinander wollen wir durch zielgerichtete Vereinsförderung und aktive Zuarbeit auf politischer Ebene und Verwaltungsebene fördern.

Eine gute Zukunft beginnt mit guter Bildung. Wir setzen uns für starke Kitas und Schulen ein. Dazu gehören eine gute Ausstattung, faire Gebühren, hohe Betreuungsqualität und eine bessere Personalversorgung. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Kinder brauchen sichere Lernorte, die sie bestmöglich auf ihr Leben vorbereiten.

Jugendliche wollen wir stärker in politische Entscheidungen einbeziehen. Wir schlagen die Einrichtung eines Jugendparlaments vor, das echte Mitbestimmungsrechte hat. Offene Treffpunkte, kostenfreie oder stark vergünstigte Kultur- und Freizeitangebote sowie Unterstützung für Vereine und Initiativen sollen die Jugendarbeit stärken. Ein Streichen der Vereinsförderung bei knapper Haushaltslage lehnen wir strikt ab. Auch Kultur ist für uns kein Luxus, sondern ein Grundpfeiler des gesellschaftlichen Lebens. Wir fördern Musik, Theater, lokale Kunst und die Kreativszene.

Arbeit soll Menschen Sicherheit und Teilhabe geben. Wir setzen uns dafür ein, dass auch bei kommunalen Aufträgen nur Firmen beauftragt werden, die faire Löhne zahlen und gute Arbeitsbedingungen bieten. Tariftreue ist für uns selbstverständlich. Wir wollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und das lokale Handwerk fördern. Damit bleiben Arbeitsplätze vor Ort und unsere Gemeinde wird unabhängiger von globalen Krisen. Für Vergaben der Gemeinde fordern wir die Einführung eines Nachhaltigkeitschecks.

Gesundheit ist ein Menschenrecht. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die medizinische Versorgung in Pfaffenhofen gesichert bleibt. Hausärzte müssen unterstützt und Anreize für eine Ansiedlung geschaffen werden. Zudem wollen wir Pflege- und Betreuungsangebote für ältere Menschen ausbauen. Denn ein würdevolles Altern darf nicht von Geld oder Wohnort abhängen. Durch gezielte Vorsorge- und Bewegungsangebote für alle Altersgruppen wollen wir die präventive Eigeninitiative zu einem gesunden Lebensstil motivieren.

Wir wollen, dass alle Menschen in Pfaffenhofen mitreden und mitentscheiden können. Deshalb schlagen wir häufigere Bürgerversammlungen in allen Ortsteilen vor. Herausragende Projekte sollen auch durch Bürgerentscheide legitimiert werden. Politik muss auf Augenhöhe geschehen.

Zudem setzen wir uns für bessere Sprach- und Integrationsangebote ein, damit Menschen mit Migrationshintergrund gleichberechtigt teilhaben können. Politische Bildung soll gestärkt werden, besonders für junge Menschen. Demokratie muss gelernt und gelebt werden – im Alltag, in der Schule, im Verein und im Rathaus.

Wir sind überzeugt: Nur wer mutig nach vorne denkt, kann die Zukunft gestalten. Pfaffenhofen darf sich in vielen Bereichen nicht mit dem Status quo zufriedengeben. Wir wollen Visionen entwickeln und umsetzen. Dazu gehört unser Ziel, die Gemeinde bis 2040 klimaneutral zu machen. Dazu gehört auch der Anspruch, soziale Sicherheit für alle zu gewährleisten, damit niemand Angst vor Miete, Armut oder Ausgrenzung haben muss.

Wir wollen eine lebendige Ortsmitte, die zum kulturellen Herz der Gemeinde wird. Wir wollen eine digitale Verwaltung, die allen dient – nicht nur wenigen, die sich gut auskennen. Und wir wollen ein Gemeinwesen, das innovativ, gerecht und solidarisch ist. Bewahren und verbessern: Wir brauchen den Mut, Neues zu wagen.

Unser Ziel: Pfaffenhofen an der Roth soll zu einer Modellgemeinde für ökologische Modernisierung, soziale Gerechtigkeit und lebendige Demokratie werden. Gemeinsam – ökologisch, sozial, gerecht!

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