ZUP Neu-Ulm

Mobilität

Doppelt so viele Fahrgäste bis 2030 im Landkreis – Grüne/Linke

Für eine echte Freiheit bei der Mobilität ist ein ein starker Nahverkehr unverzichtbar. Das Ziel ist klar: Die Alternativlosigkeit des automobilen Individualverkehrs muss beendet und den Bürger:innen des Landkreises Neu-Ulm die Wahlfreiheit zwischen Auto, Rad, Bus und Bahn gegeben werden. Insbesondere im weniger urbanen Gebiet.

Auch in Hinblick auf das Erreichen unserer Klimaziele fordert die Kreistagsfraktion Grüne/Linke eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030.

Ein “permanentes Bekenntnis des Ziels […] auf allen kommunalpolitischen Ebenen würde die Motivation und Akzeptanz in der Bevölkerung sicherlich in notwendigem Maße fördern.” argumentiert die Fraktion in ihrer Pressemitteilung.

„Ein verbessertes Angebot allein wird die Bürger:innen nicht im notwendigen Ausmaß zu einem Wechsel vom Pkw auf den ÖPNV motivieren. Eine regelmäßige Erhöhung der Fahrpreise durch DING ist auch kein gutes Argument für einen Wechsel.“

Franz Schmid, Grüner Kreisrat

Als konkrete Maßnahme fordert die Fraktion das 365€-Jahresticket für Senior:innen als zeitnahes Angebot. Kritisiert wird darüber hinaus, dass die Auftragsnehmer – die Busunternehmen – für die Vergabe der Buslinien mit am Tisch sitzen, was eine objektive Entscheidung beeinträchtigt und einen verbundweiten Nahverkehrsplan behindert.

„Wir sehen es auch als eine wichtige und notwendige Aufgabe an, die innere Organisation von DING zu reformieren. Die Ausweitung auf den Landkreis Günzburg sollte dabei für die politische Ebene Priorität haben.“

Ludwig Ott, Grüner Kreisrat

Pressemitteilung

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