Grußwort

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Neu-Ulm befindet sich in vielen Bereichen in einem guten Zustand. Alles was sich bewährt hat und gut funktioniert soll so bleiben wie es ist.

In einigen Bereichen werden aber notwendige Veränderungen seit Jahren immer wieder aufs Neue verschoben. Besonderer Handlungsbedarf besteht in den Bereichen Mobilität und Umweltschutz. Und auch der Wohnungsmangel erfordert große Anstrengungen.

Eine breite Mehrheit von Bürgerinnen und Bürger wünscht sich, daß die notwendigen Schritte für mehr Umwelt- und Klimaschutz nun endlich in die Wege geleitet werden.

Zusammen mit allen Bürgerinnen und Bürgern will ich daher alte und überholte Strukturen überwinden und neue zukunftsfähige, ökologisch ausgerichtete schaffen.

Herzlichst Ihr

Walter Zerb

10 Ziele

  • Mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV
  • Zusätzliche Busspuren, bessere Nahverkehrsverbindungen am Abend und an den Wochenenden
  • Ein geschlossenes Netz sicherer und unkomplizierter Radwege und Fahrradstraßen
  • Straßenbahnlinien nach Ludwigsfeld und nach Pfuhl
  • Mehr Kultur für die Belebung der Innenstadt und der Ortsteile
  • Mehr öffentliche Grünflächen, kleine Parkanlagen in der Stadt und in den großen Ortsteilen – für das Klima und unsere Lebensqualität.
  • Lärm bekämpfen
  • Zügig neue Wohngebiete für urbane flächen-sparende
    Gebäude und mit einer guten Anbindung an den ÖPNV schaffen
  • Familien unterstützen, fördern und entlasten
  • gute Kinder-Betreuung
  • Vereine unterstützen – für den Zusammenhalt
  • Umsetzung der UN-Behindertenkonvention
  • Teilhabe für alle
  • mehr Bürgerbeteiligung, eine transparente Politik und eine frühzeitige Einbindung der Bürger in Entscheidungsprozesse
  • Treffpunkte, Jugendzentren und Räume für Jugendliche
  • Läden für den täglichen Bedarf in den Ortsteilen fördern, z.B. in Offenhausen

Volles Programm

MOBILITÄT

Wir alle sind gefangen in Strukturen aus den 50er und 60er Jahren, die in einem Umfeld von Technik- und Wachstumseuphorie entstanden sind. Das Auto ist leider bis heute der Maßstab, an dem die Struktur unserer Stadt festgelegt wird.

Den dringend notwendigen Veränderungsprozess will ich einleiten und Schritt für Schritt umsetzen.

Zu einer modernen Stadt- und Mobilitätsentwicklung gehört für mich, den Fußgängern, Radfahrern und dem ÖPNV mehr Raum, mehr Platz und gute Bedingungen für ein ungehindertes, zügiges Vorankommen zu bieten.

Zudem auch:

  • getrennte Wege für Fußgänger und Radfahrer
  • ein geschlossenes Netz an sicheren und unkomplizierten Radwegen/Fahrradstraßen
  • zusätzliche Busspuren und bessere Busverbindungen, vor allem auch am Abend und an den Wochenenden
  • Straßenbahnlinien nach Ludwigsfeld und nach Pfuhl
  • den Durchgangsverkehr aus der Kern-Innenstadt heraushalten (innerhalb des Bereichs zwischen Reuttier- u. Hermann-Köhl-Straße sowie zwischen Donau und Bahnlinie)
  • zusätzliche Bahnhalte z.B. in Burlafingen und am Industriegebiet (Lessingstraße, Ernst-Abbe-Straße)
  • den Umstieg von einem Verkehrsmittel auf ein anderes erleichtern, z.B. durch genügend sichere und
  • überdachte Fahrradabstellplätze, erleichterte Mitnahme von Fahrrädern, Parken an der Peripherie
  • auch ungewöhnliche Lösungen ernsthaft prüfen, z.B. einen Bus-Ringverkehr um Neu-Ulm und Ulm herum

Von der Art der Stadtplanung und der Planung neuer Wohngebiete hängt ab, ob wenig oder viel neuer Verkehr generiert wird und ob eine gute Anbindung an den ÖPNV realisierbar ist. Dies gilt für Veränderungsprozesse in der Innenstadt und den Ortsteilen.

Mein Ziel ist ein Neu-Ulm der kurzen Wege.

Dafür möchte ich dezentrale Strukturen wiederherstellen. Hierzu zählt für mich unter anderem, dass in allen größeren Stadtteilen Geschäfte für den täglichen Bedarf in fußläufiger Entfernung entstehen können, ebenso wie Bürgerbüros in Ludwigsfeld, Reutti und Pfuhl.

Insbesondere für Offenhausen besteht dringender Handlungsbedarf, Einkaufsmöglichkeiten für die Anwohner zu schaffen.


KULTUR

Die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt ist nicht allein abhängig von Einkaufsmöglichkeiten. Viel mehr spielen auch Kulturangebot, Grünflächen, Cafés, Restaurants und weitere Plätze und Orte für die Menschen eine große Rolle.

Mit mehr Kultur und mehr Kulturförderung will ich mich für die Belebung der Innenstadt und der Ortsteile einsetzen.

Neben den schon vorhandenen Geschäften, Cafés und Restaurants stelle ich mir eine gutgelegene Stadtbibliothek, Ateliers, Galerien, Konzerträume, Theaterbühnen, Vereins- und Bürgerhäuser, Skaterparks und Jugendtreffs vor.

Überall wo Neu-Ulm stärker verdichtet wird brauchen wir auch deutlich mehr öffentliche Grünflächen und kleine Parkanlagen – in der Stadt und in den großen Ortsteilen – für das Klima und unsere Lebensqualität. Auch dafür will ich mich stark machen.

Ich möchte gemischte Lebensbereiche schaffen, in denen zugleich Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit oder Vergnügungen stattfinden können.


WOHNRAUM FÜR NEU-ULM

Als Wachstumsregion braucht Neu-Ulm dringend neue Wohngebiete, die zügig ausgewiesen und in schnellen Genehmigungsverfahren umgesetzt werden. Hierfür muss angesichts des aktuellen Baubooms das Personal in der Stadtverwaltung aufgestockt werden.

Klima- und Umweltschutz machen eine flächensparende mehrgeschossige, dichtere Bebauung erforderlich. Dann ist auch eine gute Anbindung an den ÖPNV gesichert.

Notwendig ist der freie private Wohnungsbau ebenso wie sozialer Wohnungsbau. Daneben will ich auch genossenschaftlichen Wohnbau unterstützen.

Konversion alter Gewerbegebiete zu Wohngebieten mit gemischten Lebensbereichen, z.B. in der Industriestraße.

Termine

  • Donnerstag5.03.2089233 Burlafingen

    Der grüne OB-Kandidat Walter Zerb stellt sich vor